Berufsbild SVET
Integrative Energietherapie
Hintergrund
Bei der integrativen Energietherapie gehen wir davon aus, dass der
Mensch ein multidimensionales Wesen ist, welches aus Körper
Geist und Seele besteht, belebt von einem Energiefeld, in welchem
unterschiedliche Energiekörper und Dimensionen enthalten sind.
Störungen in diesen Bereichen können den Menschen physisch
oder psychisch krank machen. Die Energiearbeit beruht auf asiatischem
Wissen um Phänomene wie Meridiane, Akupunkturpunkte und Chakras,
welche von der amerikanischen Physikerin Barbara Ann Brennan mit
westlichem Wissen und Forschungsmethoden ergänzt wurde. Die
Therapeuten verfügen zudem über ein Basiswissen aus den
Bereichen der Craniosacral-Therapie nach Dr. John Upledger und Körperpsychotherapien,
wie der Arbeit nach Dr. Wilhelm Reich, Core Energetics nach Dr.
John Pierrakos und Schock und Traumatherapie nach Dr. Peter Levine.
Dies ermöglicht vernetzte, umfassende Behandlungen. Die integrative
Energietherapie ist in der Komplementärmedizin beheimatet.
Die Praktizierenden kennen ihre Grenzen und sind bereit zu interdisziplinärer
Zusammenarbeit.
Wirkungsweise
Am Körper und seiner Aura kommen energetische und craniosacrale
Techniken zur Anwendung. Integrative EnergietherapeutInnen sind
fähig das eigene Energiefeld und das ihrer Klienten wahrzunehmen,
Ungleichgewichte, Störungen und Blockaden zu erkennen und diese
mit ihrem eigenen Energiebewusstsein durch Handauflegen positiv
zu unterstützen. Angestrebt wird ein ungestörter, voller
Energiefluss auf allen Ebenen. Es werden auch Übungen aus der
Core Energetics vermittelt, durch welche der Klient zusätzlich
seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann.
Auf der psychischen Ebene kommen psychotherapeutische Ansätze
zum ragen. Angeschaut und bearbeitet werden verinnerlichte Glaubenssätze
und damit verbundene, nicht gelebte Emotionen, die unsere Vitalität
und Lebensqualität beeinträchtigen.
Im seelischen Bereich bieten EnergietherapeutInnen auch bei Sinnfragen
und Lebenskrisen Begleitung und Unterstützung an. Die spirituelle
Ausrichtung ist dabei weder an eine Religion noch an eine esoterische
Richtung gebunden. Sie arbeiten aus der bedingungslos liebenden
Energie, die alle Richtungen verbindet.
Arbeitsansatz
Basierend auf der Anamnese, des Gesprächs und der energetischen
Wahrnehmung wird den möglichen Ursachen der körperlichen
und seelischen Symptome Raum gegeben. Zur Behebung und Integration
wird die geeignetste Behandlungsart durchgeführt. Der Klient
wird in die Arbeit mit einbezogen und mit Liebe und Respekt auf
seine Eigenverantwortung aufmerksam gemacht. Die TherapeutInnen
stellen keine Diagnosen, machen keine Heilversprechungen und werden,
wenn immer möglich, die Zusammenarbeit mit Ärzten und
anderen Betreuern anstreben.
Anwendungsbereiche und Klientel
Integrative Energietherapie kann unabhängig von Alter und Beschwerden
zur Anwendung kommen. Es gibt keine Einschränkungen des Klientel.
Dank ihrer Vielseitigkeit kann sie in vielen geschwächten und
kranken Bereichen des Körpers und der Psyche unterstützend
eingreifen und körperliche und seelische Leiden lindernd begleiten.
Beispiele sind:
- Stress
- Allgemeines Unwohlsein
- Verspannungen
- Burnout
- Depressionen
- Angstzustände
- Kopfschmerzen, Migräne
- Schwindel
- Rückenprobleme
- Schleudertrauma
- Gelenkprobleme, rheumatische Erkrankungen
- Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen
- Magen - Darmbeschwerden
- Frauenleiden, PMS, Myome
- Sexuelle Funktionsstörungen
- chronische Schmerzen aller Art
- nach Unfällen
- vor und nach chirurgischen Eingriffen
- Begleitung bei Krebstherapien
- Psychosomatische Symptome
- Unterstützung bei psychischen Erkrankungen
- Sinn- und Lebenskrisen
- Sterbebegleitung
- Unerklärliche und 'unheilbare' Symptome
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